Kanton Bern, Schweiz

Neue Hotels in Bern

Bern ist Schweizer Bundesstadt mit rund 138.600 Einwohnern und einer Altstadt, die seit 1983 zum UNESCO-Welterbe zählt. Seit März 2021 führt Accor neben dem Kursaal das Swissôtel Kursaal Bern, das frühere Hotel Allegro.

Bern

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Derzeit keine bestätigten Eröffnungen in Bern.

Bern hat in diesem Guide ein Hotel, das der Stadt einen neuen Namen auf einem alten Haus gegeben hat: das Swissôtel Kursaal Bern. Am 1. März 2021 eröffnete die Accor-Marke Swissôtel hier als neues Flaggschiff, im Gebäude des früheren Hotels Allegro neben dem Kongresszentrum Kursaal. Es ist keine Neubau-Eröffnung, sondern ein Betreiberwechsel mit Komplettumbau, und genau deshalb gehört es in einen Guide über Neuheiten. Dieser Guide beschreibt das Haus, die Stadt, in der es steht, und die Fragen, die bei einem Hotel mit Tagungsschwerpunkt für Reisende offen bleiben.

Das Swissôtel Kursaal Bern

Das Haus hieß bis zum Umbau Hotel Allegro und bestand seit mehr als 20 Jahren. Die Kongress + Kursaal Bern AG vereinbarte Anfang 2020 mit Swissôtel die Renovierung und die Übergabe des Betriebs an die Accor-Marke. Für die 171 Zimmer und die Lobby waren 16 Millionen Franken vorgesehen, das bewährte Management-Team sollte bleiben und das Hotel während der Bauarbeiten geöffnet bleiben.

Den Umbau verantworten die Architekten Marazzi + Paul. Die Innenarchitektin Nina Mair gestaltete die 171 Zimmer mit natürlichen, nachhaltigen Materialien, die an das alpine Erbe der Marke anknüpfen sollen. Auf der vierten Etage liegen zwei Vitality Suiten mit Balkon, maßgefertigten Möbeln und einer Fitnesswand, die NOHrD exklusiv für Swissôtel entworfen hat, mit einem Cyber-Trainer für Geist und Körper. Der Fitnessraum misst 150 Quadratmeter und ist rund um die Uhr geöffnet, ein Spa gibt es laut der Eröffnungsmitteilung nicht.

Gegessen wird im Giardino mit mediterraner Küche und italienischen Klassikern, mit Sonnenterrasse und Wintergarten, und im Yù mit asiatischer Küche. Beide leitet Sternekoch Fabian Raffeiner. Dazu kommen die Garden Lounge, eine Cocktailbar mit Fischteich, und im Sommer eine Dachterrasse mit Blick auf Stadt und Alpen. Gäste können am Treueprogramm ALL teilnehmen. Den ausführlichen Eintrag finden Sie unter Swissôtel Kursaal Bern.

Kongresshotel mit Altstadtnähe

Der Standort bestimmt den Charakter des Hauses. Das Kongresszentrum Kursaal Bern nebenan hat 4.805 Quadratmeter Fläche für bis zu 1.500 Gäste in 28 Räumen, alle Veranstaltungen lassen sich auch hybrid oder digital buchen. Die Kongress + Kursaal Bern AG ist die Partnerin vor Ort, und die Direktorin Karin Kunz nannte authentische Schweizer Gastfreundschaft ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal der Marke.

Für Reisende zählt die Lage zur Stadt: Nach den Angaben des Hotels liegt die UNESCO-Altstadt fünf Gehminuten entfernt, Bärengraben, Rosengarten und Aare in etwa zehn. Zimmerpreise nennt die Eröffnungsmeldung nicht, wir tragen daher im Eintrag keinen Preis ein.

Bern auf einen Blick

Bern ist die Bundesstadt der Schweiz, der Sitz von Regierung und Parlament, und die Hauptstadt des Kantons Bern. Ende 2025 hatte die Stadt rund 138.600 Einwohner. Herzog Berchtold V. von Zähringen gründete sie 1191. Die Aare umschließt die Altstadt in einer hufeisenförmigen Schleife, und viele der Lauben, der überdachten Arkaden, sind in ihrer ursprünglichen Form erhalten. 1983 wurde die Altstadt in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Das erste Bundeshaus wurde 1857 eröffnet, 2017 trug Bern den Titel Reformationsstadt Europas.

Altstadt: Zytglogge, Münster und Lauben

Der Zytglogge, der Uhrturm der Altstadt, wird auf 1218 datiert und ist 54,5 Meter hoch. Er diente zunächst als Gefängnis und wurde nach 1405 als Uhrturm neu errichtet, aus Berner Sandstein. Zur vollen Stunde läuft das Figurenspiel mit tanzendem Bärenzug, Narr und krähendem Hahn.

Das Berner Münster ist 100,6 Meter hoch und 86,72 Meter lang. Der Grundstein wurde am 11. März 1421 gelegt, den Turmhelm bekam die Kirche allerdings erst zwischen 1889 und 1893. Zwei Aussichtsplattformen stehen offen: eine auf 46 Metern Höhe nach 254 Stufen, eine auf 64 Metern nach 344 Stufen.

Zwischen Kornhaus und Bärengraben liegt nach Angaben der Touristikseiten der älteste und sehenswerteste Teil der Stadt. Wer einen Tag hat, bewältigt Zytglogge, Münster, Kramgasse und Bärenpark zu Fuß.

Museen und Plätze

Das Einsteinhaus an der Kramgasse 49 ist ein Museum. Albert Einstein und Mileva Marić wohnten hier von 1903 bis 1905 im zweiten Stock. Das Zentrum Paul Klee wurde im Juni 2005 eröffnet, es stammt von Renzo Piano und bewahrt rund 4.000 Werke von Paul Klee. Das Kunstmuseum an der Hodlerstraße öffnete 1879 und zeigt Werke aus acht Jahrhunderten.

Am Bärengraben liegt der BärenPark, ein Ableger des Tierparks Dählhölzli, den es seit 1936 gibt. Dort leben drei Braunbären. Vom Gurten, dem Hausberg, fährt eine Standseilbahn aus Wabern, und das Gurtenfestival findet dort seit 1977 statt. Die Marzilibahn, eine private Standseilbahn, gilt als die rentabelste kleine Bahn der Schweiz.

Anreise und Verkehr

Der Hauptbahnhof von Bern wickelt täglich rund 150.000 Fahrgäste ab, nach Zürich der zweitgrößte Bahnhof der Schweiz. Er hat zwölf Fernverkehrsgleise, dazu kommen vier Gleise der RBS im Untergrund. Die S-Bahn verbindet Bern auf 13 Linien mit Thun, Biel, Solothurn, Neuenburg, Freiburg, Schwarzenburg und dem Emmental. In der Stadt fahren Bernmobil mit fünf Tramlinien, drei Trolleybuslinien und 15 Buslinien.

Der Flughafen Bern-Belp liegt weniger als zehn Kilometer südöstlich des Zentrums und besteht seit 1929. Die Buslinie 160 fährt vom Bahnhof Belp. Wer mit der Bahn aus Zürich oder Genf kommt, erreicht den Hauptbahnhof direkt, die Fahrzeiten bitte am Reisetag prüfen.

Wo übernachten

Wir führen in Bern derzeit ein Haus: das Swissôtel Kursaal Bern. Es ist ein Kongresshotel mit 171 Zimmern, Restaurants und Fitnessraum, ohne Spa, nahe an der Altstadt. Wer Neueröffnungen in der Schweiz sucht, findet weitere Adressen in Zürich, Genf und Basel. Eine Übersicht aller Städte in der Schweiz bietet die Schweiz-Seite.

Für wen sich Bern lohnt

Geschäfts- und Kongressgäste

Der Kursaal und das Hotel bilden einen Komplex. Wer eine Tagung besucht, spart sich den Transfer.

Kulturreisende

Einsteinhaus, Zentrum Paul Klee und Kunstmuseum sind drei sehr verschiedene Museen, zusammen ein Tag oder zwei.

Städtereisende

Die Altstadt lässt sich in einer Schleife der Aare zu Fuß durchqueren. Die Hauptsehenswürdigkeiten liegen dicht beisammen.

Familien

Der BärenPark und der Gurten mit seiner Standseilbahn sind Programm für Kinder, das nicht viel Planung braucht.

Wie wir Bern verifizieren

New Hotels verzeichnet nur Häuser, die durch mindestens zwei unabhängige Quellen belegt sind. Beim Swissôtel Kursaal Bern sind das die Mitteilung von Accor und der Kongress + Kursaal Bern AG sowie die Berichte der Fachmedien Tageskarte und Tophotel. Preise tragen wir erst ein, wenn sie veröffentlicht sind.

Häufig gestellte Fragen

Wann hat das Swissôtel Kursaal Bern eröffnet?

Am 1. März 2021, als Nachfolger des Hotels Allegro neben dem Kursaal.

Wie viele Zimmer hat das Hotel?

171 Zimmer, davon zwei Vitality Suiten auf der vierten Etage.

Hat das Hotel einen Spa?

Nein, nach der Eröffnungsmitteilung gibt es einen 150 Quadratmeter großen Fitnessraum, der rund um die Uhr geöffnet ist, aber keinen Spa.

Wer entwarf den Umbau?

Marazzi + Paul als Architekten, Nina Mair als Innenarchitektin. Für die Zimmer und die Lobby waren 16 Millionen Franken vorgesehen.

Wie weit ist es zur Altstadt?

Nach Angaben des Hotels fünf Gehminuten zur UNESCO-Altstadt und etwa zehn zu Bärengraben, Rosengarten und Aare.

Wie kommt man nach Bern?

Mit der Bahn zum Hauptbahnhof, mit zwölf Fernverkehrsgleisen und rund 150.000 Fahrgästen täglich. Der Flughafen Bern-Belp liegt weniger als zehn Kilometer südöstlich.