Salzburg (Pinzgau), Österreich
Neue Hotels in Zell am See
Das traditionsreiche Hotel Post am Schlossplatz, seit 1862 in Betrieb, ist im Dezember 2024 unter neuem Namen und kosmopolitischem Lifestyle-Konzept als Neue Post: Upside Down Town Hotel wiedereröffnet.

Jetzt geöffnet in Zell am See

Zell am See, Salzburg (Pinzgau)
Neue Post, Upside Down Town Hotel
Das seit 1862 bestehende Hotel Post am Schlossplatz wird unter neuer Führung zum kosmopolitischen Lifestyle-Hotel mit Izakaya-Stube und Lapponia Bar
Ab 150 €
Eröffnet · Dezember 2024
Zell am See, Salzburg (Pinzgau)
Elements Resort Zell am See, BW Signature Collection
Erstes Haus der BW Signature Collection in Österreich: ein alpines Designhotel aus Holz, Glas und Stein direkt gegenüber der Areitbahn
Eröffnet · Dezember 2019Demnächst in Zell am See
Derzeit keine bestätigten Eröffnungen in Zell am See.
Zell am Sees bislang einzige hier verifizierte Neueröffnung ist zugleich eine der auffälligsten Wiedergeburten der Stadt: Das Hotel Post am Schlossplatz 2, seit 1862 in Betrieb und seit 1997 unter Führung von Harald Bruckner, wurde von Nadia Bruckner und Darijo Vujicic komplett neu konzipiert und eröffnete im Dezember 2024 unter dem neuen Namen Neue Post (Upside Down Town Hotel wieder) mitten in der Altstadt, direkt am Zeller See. Zell am See selbst ist ein vergleichsweise kleiner Kurort im Salzburger Pinzgau, auf rund 750 Metern Höhe am Westufer des türkisblauen Zeller Sees gelegen, dessen touristische Bedeutung weit über seine Größe hinausreicht: Der Ort bildet zusammen mit dem benachbarten Kaprun die Ferienregion Zell am See-Kaprun, eine der bekanntesten Ganzjahresdestinationen Österreichs zwischen Gletscherskigebiet und Bergsee. Der Name der Stadt geht auf eine frühmittelalterliche Klosterzelle zurück, die dem Ort seit dem 8. Jahrhundert seinen Namen gab. Mit rund 10.000 Einwohnern bleibt Zell am See eine überschaubare Kleinstadt, deren Bekanntheit als Reiseziel in keinem Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl steht.
Was man in Zell am See unternehmen kann
Ein Wochenende am Zeller See
An einem Wochenende lohnt sich die Altstadt rund um den Schlossplatz und die Stadtpfarrkirche St. Hippolyt, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen, als Ausgangspunkt, mit dem Vogtturm und der Seepromenade in wenigen Gehminuten erreichbar. Ein Vormittag gehört der Fahrt mit der Schmittenhöhebahn hinauf auf die Schmittenhöhe, Zell am Sees Hausberg auf rund 2.000 Metern, von wo aus sich ein Panorama über den See und die umliegenden Pinzgauer Gipfel öffnet; im Sommer führen von dort mehrere Wanderwege zurück ins Tal, im Winter ist der Berg das Zentrum des örtlichen Skigebiets mit rund 77 Pistenkilometern. Ein Nachmittag lässt sich am Zeller See selbst verbringen: Baden, Stand-up-Paddling oder eine Runde mit dem Ausflugsschiff, das im Sommer mehrmals täglich verkehrt; die Wasserqualität des Sees, gespeist aus mehreren Gebirgsbächen, gilt regelmäßig als ausgezeichnet. Der zweite Tag eignet sich für einen Spaziergang oder eine Radtour auf dem rund 20 Kilometer langen Uferweg, der den gesamten See umrundet, oder für eine Runde Golf auf einem der Plätze der Region. Wer sich für die lokale Geschichte interessiert, findet im kleinen Vogtturm-Museum am Rand der Altstadt eine Sammlung zur Regionalgeschichte des Pinzgaus, untergebracht in einem der ältesten erhaltenen Gebäude der Stadt.
Eine ganze Woche
Mit einer vollen Woche lässt sich die Region über die Stadt hinaus erschließen. Ein Tag gehört dem benachbarten Kaprun mit dem Kitzsteinhorn, dessen Gletscherbahn bis auf rund 3.000 Meter führt und ganzjährig Skibetrieb ermöglicht: einer der höchstgelegenen Gletscher-Skigebiete der Ostalpen. Nicht weit davon liegt die Sigmund-Thun-Klamm, eine begehbare Felsschlucht mit Hängebrücken über der Kapruner Ache. Ein weiterer Tag lohnt sich für einen Ausflug auf die Großglockner Hochalpenstraße, rund eine Autostunde südlich, die mit Blick auf Österreichs höchsten Berg zu den bekanntesten Alpenstraßen Europas zählt. Wer mit der Pinzgauer Lokalbahn reist, einer historischen Schmalspurbahn, erreicht von Zell am See aus in rund anderthalb Stunden Krimml mit den Krimmler Wasserfällen, den höchsten Wasserfällen Europas mit einer Gesamtfallhöhe von rund 380 Metern. Wer sich für die Region abseits der Hauptsaison interessiert, findet im Nationalpark Hohe Tauern, mit rund 1.800 Quadratkilometern der größte Nationalpark der Alpen und dessen Ausläufer bis an die Region heranreichen, ausgedehnte Wandermöglichkeiten auch außerhalb von Sommer und Winter. Radreisende können von Zell am See aus zudem auf den Tauern-Radweg wechseln, der entlang der Salzach über Krimml bis nach Passau an der Donau führt und zu den bekannteren Fernradwegen im Alpenraum zählt.
Regionale Küche
Die Küche des Pinzgaus prägt auch die Speisekarten in Zell am See: Das Pinzgauer Rind, eine geschützte, traditionsreiche Rinderrasse der Region, findet sich regelmäßig auf Speisekarten, ebenso Almkäse aus den umliegenden Sennereien und deftige Mehlspeisen wie Kaiserschmarrn, die nach einem Skitag oder einer Bergtour typisch sind. Zell am Sees Izakaya-Stube, die das Neue Post: Upside Down Town Hotel in sein Konzept aufgenommen hat, steht dieser bodenständigen Regionalküche bewusst als kosmopolitischer Kontrapunkt gegenüber.
Anreise und Jahreszeiten
Zell am See liegt an der Giselabahn, einer Bahnstrecke, die Salzburg mit Wörgl verbindet; von Salzburg aus ist der Ort mit dem Zug in rund 90 Minuten erreichbar, mit dem Auto über die Tauernautobahn A10 und die Pinzgauer Bundesstraße B311 in ähnlicher Zeit. Der nächstgelegene größere Flughafen ist Salzburg, gefolgt von Innsbruck und München, jeweils rund zwei bis zweieinhalb Stunden entfernt. Die Region lebt von einem ausgeprägten Doppelsaison-Rhythmus: Im Winter dominieren Ski- und Snowboardtourismus rund um Schmittenhöhe und Kitzsteinhorn, im Sommer rücken der See selbst sowie Wandern und Radfahren in den Vordergrund. Zwischen den Saisons, im Früh- und Spätherbst sowie im späten Frühjahr, ist der Ort deutlich ruhiger und die touristische Infrastruktur teilweise reduziert. Innerhalb der Region verkehrt ein dichtes Bus- und Ortsbusnetz zwischen Zell am See, Kaprun und den umliegenden Bergbahn-Talstationen, das die Notwendigkeit eines eigenen Autos für Tagesausflüge deutlich reduziert.
Zell am See und Kaprun: eine gemeinsame Ferienregion
Zell am See und das rund fünf Kilometer südlich gelegene Kaprun bilden touristisch eine gemeinsame Region, auch wenn es sich um zwei eigenständige Gemeinden handelt. Während Zell am See mit seiner Altstadt und dem Seeufer den städtischeren, kulturell dichteren Teil der Region stellt, ist Kaprun stärker auf den Skisport rund um das Kitzsteinhorn sowie auf die beiden Stauseen Wasserfallboden und Mooserboden ausgerichtet, die per Bus über eine der höchstgelegenen Straßen Österreichs erreichbar sind. Eine gemeinsame Gästekarte, die Pinzgau Card, gewährt in der Region Zugang zu zahlreichen Bergbahnen, Bädern und Museen und wird in vielen Unterkünften der Region automatisch mit der Übernachtung ausgegeben. Im Advent verwandelt sich der Schlossplatz, unmittelbar vor dem Neue Post: Upside Down Town Hotel, zudem in einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Blick auf den zugefrorenen oder teilgefrorenen See.
Wo übernachten in Zell am See
Die bislang einzige hier verifizierte Neueröffnung liegt mitten in der Altstadt, am Schlossplatz 2 – der historischen Adresse des früheren Hotels Post, nur wenige Gehminuten vom Seeufer und der Fußgängerzone entfernt. Neue Post (Upside Down Town Hotel setzt mit seinen 81 Zimmern, der Lapponia Bar, einer Izakaya-Stube und einem Wellnessbereich von über 800 Quadratmetern bewusst auf ein kosmopolitisches Lifestyle-Programm statt auf die klassische Alpenhotel-Ästhetik, die in Zell am See sonst überwiegt) ein deutliches Signal an ein jüngeres, international ausgerichtetes Publikum. Ob dieser Bruch mit dem gewohnten Bild in einem touristisch stark auf klassische Alpenästhetik setzenden Ort auf Dauer trägt, lässt sich erst nach mehreren Saisons beurteilen; der große Wellnessbereich bleibt unabhängig davon ein sicherer Wert für ein Haus dieser Größenordnung. Die übrige Hotellerie der Stadt besteht überwiegend aus familiengeführten Pensionen und größeren Resorthotels entlang des Seeufers: dieser Guide verzeichnet ausschließlich unabhängig verifizierte Neueröffnungen, keine bestehenden Betriebe ohne Konzept- oder Namenswechsel. Der Name Lapponia für die hauseigene Bar spielt bewusst auf ein nordisches, weit von der Alpenregion entferntes Referenzbild an: ein weiteres Signal des Hauses, sich stilistisch von den umliegenden Betrieben abzusetzen.
Welches Hotel für Ihre Reise
Design- & Lifestyle-Reisende
Neue Post (Upside Down Town Hotel ist die einzige Adresse in Zell am See, die bewusst mit der klassischen Alpenhotellerie bricht) mit Izakaya-Stube und Lapponia Bar statt Trachtenlook und Kachelofen.
Wellness- & Wintersportreisende
Der über 800 Quadratmeter große Wellnessbereich des Hauses richtet sich an Gäste, die nach einem Skitag auf der nahen Schmittenhöhe oder dem Kitzsteinhorn in Kaprun Erholung suchen, ohne die Altstadt verlassen zu müssen.
Kurzaufenthalte am See
Die Lage am Schlossplatz bringt Gäste in wenigen Gehminuten sowohl an den See als auch in die Fußgängerzone: praktisch für einen kurzen Aufenthalt ohne Auto, mit direktem Zugang zum Uferweg für einen Spaziergang oder eine Radtour.
Reisende, die eine zentrale Basis für Tagesausflüge suchen
Von der Altstadt aus sind sowohl die Schmittenhöhebahn zu Fuß als auch die Busverbindungen nach Kaprun, zur Sigmund-Thun-Klamm oder zur Pinzgauer Lokalbahn Richtung Krimml innerhalb weniger Minuten erreichbar: eine Ausgangslage, die mehrtägige Ausflüge in die Region erleichtert, ohne den Wohnort wechseln zu müssen.
Wie wir Eröffnungen in Zell am See verifizieren
Jede hier gelistete Eröffnung wird vor der Veröffentlichung anhand von mindestens zwei unabhängigen Quellen geprüft: Fachmedien der Hotellerie und Gastronomie (etwa gastro.news oder Falstaff) sowie österreichische Wirtschaftsmedien wie leadersnet.at. Die Statusangaben (Angekündigt, Eröffnet) spiegeln jeweils den aktuellsten verfügbaren Stand wider. Sobald ein weiteres, tatsächlich neu eröffnetes oder unter neuer Enseigne wiedereröffnetes Haus in Zell am See oder im übrigen Pinzgau verifizierbar ist, wird es ergänzt: reine Renovierungen ohne Namens- oder Konzeptwechsel nehmen wir grundsätzlich nicht auf.
Häufig gestellte Fragen
Welches ist das neueste Hotel in Zell am See?
Neue Post: Upside Down Town Hotel, das im Dezember 2024 am Schlossplatz wiedereröffnete, ist die bislang einzige hier verifizierte Neueröffnung in Zell am See.
War das Gebäude schon vorher ein Hotel?
Ja. Es handelt sich um das frühere Hotel Post am Schlossplatz 2, seit 1862 in Betrieb und bis zur Übernahme durch Nadia Bruckner und Darijo Vujicic seit 1997 unter Führung von Harald Bruckner geführt.
Was unterscheidet das neue Konzept vom klassischen Alpenhotel?
Das Haus setzt statt auf klassische Alpen-Ästhetik auf ein kosmopolitisches Lifestyle-Konzept mit Lapponia Bar, einer Izakaya-Stube und einem Wellnessbereich von über 800 Quadratmetern.
Wie kommt man ohne Auto zur Schmittenhöhe?
Die Talstation der Schmittenhöhebahn liegt in Gehdistanz zur Altstadt und damit auch zum Neue Post: Upside Down Town Hotel; die Bahn fährt ganzjährig, im Sommer für Wanderer und im Winter für Skifahrer.
Ist Zell am See ein reines Wintersportziel?
Nein. Der Zeller See macht den Ort im Sommer ebenso zum Ziel für Baden, Wassersport und Radtouren auf dem Uferweg, während Schmittenhöhe und das nahe Kitzsteinhorn in Kaprun im Winter für den Skibetrieb sorgen.
Wie weit ist Kaprun mit dem Kitzsteinhorn-Gletscher entfernt?
Kaprun liegt rund fünf Kilometer südlich von Zell am See und ist mit dem Bus oder Auto in wenigen Minuten erreichbar; das Kitzsteinhorn mit seiner Gletscherbahn bis auf rund 3.000 Meter ermöglicht dort ganzjährigen Skibetrieb.
Wie kommt man von Salzburg nach Zell am See?
Mit dem Zug über die Giselabahn in rund 90 Minuten, oder mit dem Auto über die Tauernautobahn A10 und die Pinzgauer Bundesstraße B311 in ähnlicher Zeit; ein eigenes Auto ist innerhalb der Stadt selbst nicht notwendig.
Was unterscheidet Zell am See von Kaprun?
Zell am See ist der städtischere Teil der gemeinsamen Ferienregion, mit Altstadt, See und Seepromenade; Kaprun, rund fünf Kilometer südlich, ist stärker auf den Skisport rund um das Kitzsteinhorn sowie auf die beiden Stauseen Wasserfallboden und Mooserboden ausgerichtet.
Kann man von Zell am See aus die Krimmler Wasserfälle besuchen?
Ja. Mit der historischen Pinzgauer Lokalbahn erreicht man Krimml in rund anderthalb Stunden; die Krimmler Wasserfälle zählen mit einer Gesamtfallhöhe von rund 380 Metern zu den höchsten Wasserfällen Europas.
Woher kommt der Name Zell am See?
Der Ortsname geht auf eine frühmittelalterliche Klosterzelle zurück, die dem Ort seit dem 8. Jahrhundert seinen Namen gab, der Zusatz 'am See' verweist auf die Lage direkt am Zeller See.