Lindau, Bayern
Légère Hotel Lindau
Der Neubau mit 143 Zimmern entsteht auf dem früheren Limare-Gelände an der Bregenzer Straße und ist das erste Légère-Haus in Bayern.
Angekündigt · Juni 2027
Das Légère Hotel Lindau entsteht an der Bregenzer Straße 37 auf dem Gelände des früheren Hallenbads Limare. Die Fibona GmbH baut das Haus mit 143 Zimmern, die Légère Hotel Group betreibt es als erstes Hotel in Bayern. Die Grundsteinlegung fand am 17. April 2026 statt. Als Eröffnungstermin nennt der Betreiber Juni 2027, die Fachpresse spricht von Mitte 2027.
Das Wichtigste
- Gruppe
- Légère Hotel Group
- Eröffnung
- Juni 2027
- Zimmer & Suiten
- 143 Zimmer
- Segment
- NC
- Designer
- MKNG Architektur (Architektur), Kitzig Design Studios (Innenarchitektur)
- Einstiegspreis
- NC
Der Ort
Die Adresse lautet Bregenzer Straße 37, 88131 Lindau. Das Grundstück von rund 4.000 Quadratmetern gehörte zum Hallenbad Limare, das nach Angaben der Stadt seit 2021 nicht mehr genutzt wurde. Es liegt damit nicht auf der Insel mit der Altstadt, die der Betreiber als Ausflugsziel in der Nähe führt, ebenso Bregenz, die Pfänderbahn und die Rad- und Wanderwege am See. Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Lindau-Reutin steht ebenfalls an der Bregenzer Straße; wie weit es vom Hotel entfernt ist, nennen die Quellen nicht.
Die Stadt hatte das Areal als geeignet für Geschäftsreisende und Tagungsgäste beschrieben, auch wegen der Verkehrsanbindung.
Das Konzept
Das Hotel wird von der Fibona GmbH gebaut, die das Grundstück laut Tageskarte im Januar 2025 erwarb. Zur Ankündigung im Januar 2025 nannte das Fachportal als Entwickler Fibona aus Wiesbaden und Focus Real Estate aus München, die Investition beziffert es mit 27 Millionen Euro. Den Entwurf liefert MKNG Architektur aus München, der Entwurf geht auf einen Wettbewerbsbeitrag des Büros zurück. Für die Innenräume ist Kitzig Design Studios zuständig. Betreiber ist die Légère Hotel Group, für die Lindau das erste Haus in Bayern und das neunte insgesamt ist. Die Finanzierung führt ein Konsortium unter der Volksbank in Ostwestfalen, das Projekt wird nach Angaben der Bauherren zusätzlich mit EU-Mitteln mitfinanziert.
Geplant sind 143 Zimmer in drei Kategorien: 100 Zimmer der Kategorie Légère, 16 Residence-Zimmer und 27 Gallery-Zimmer. Die Größen weichen je nach Quelle leicht ab. Der Betreiber nennt für das Standardzimmer 18 Quadratmeter, die Presse etwa 20; die Gallery-Zimmer reichen nach Pressemeldungen von 23 bis 37 Quadratmeter, der Betreiber nennt 35. Auf der Hotelseite ist außerdem von 150 Zimmern die Rede, die Detailangaben dort addieren sich jedoch auf 143. Als Zahl führen wir 143. Residence- und Gallery-Zimmer unterscheiden sich laut Betreiber vor allem durch Fernseher, Safe und Kaffeemaschine, die Gallery-Zimmer bekommen zusätzlich ein Sofa, einen Bademantel und einen größeren Arbeitsplatz.
Das Haus ist als Business- und Tagungshotel beschrieben. Vorgesehen sind rund 300 Quadratmeter Tagungsfläche, zwei Boardrooms von je 40 Quadratmetern und ein Veranstaltungsbereich für bis zu 250 Personen. Eine Tiefgarage mit Ladestationen für Elektroautos und Fahrradstellplätzen gehört zum Plan.
Beim Bau setzen die Beteiligten auf Holzelemente in der Fassade, Photovoltaik und Propan-Wärmepumpen. Das Haus soll den KfW-40-Standard erfüllen und die GreenSign-Zertifizierung erhalten.
Gastronomie & Wellness
Das Restaurant- und Barkonzept der Gruppe heißt faces. Der Betreiber beschreibt saisonale Küche mit regionalen und internationalen Gerichten, dazu kommen eine Bar und zwei Terrassen. Laut Fibona soll das Restaurant auch den Lindauern offenstehen, nicht nur Hotelgästen. Zum Wellnessbereich Well-Fit gehören ein Ruhebecken auf dem Dach, eine Sauna, ein Fitnessbereich und eine Ruhezone; Sauna und Fitness sind laut Betreiber für Gäste kostenlos. Die Hotelseite führt diese Angaben als Planung, nicht als endgültige Ausstattung.
Neuigkeiten
17. April 2026: Mit der Grundsteinlegung am 17. April 2026 ist der Bau des Légère Hotel Lindau offiziell gestartet. Fibona-Geschäftsführer Sven J. Köllmann spricht vom nächsten Meilenstein im Zeitplan, Légère-COO Andreas von Reitzenstein will ein Haus schaffen, das sich in Lindau zu Hause fühlt. Das Hotel ist als Business- und Tagungshotel mit rund 300 Quadratmetern Konferenzfläche, einem Wellnessbereich mit Dachpool und einer Tiefgarage geplant. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 vorgesehen, der Betreiber nennt auf seiner Hotelseite Juni 2027. Das Projekt wird zusätzlich mit EU-Mitteln mitfinanziert.
11. September 2025: Auf dem früheren Limare-Gelände hat der Abriss des Hallenbads begonnen. Die Fibona GmbH erwarb das rund 4.000 Quadratmeter große Grundstück im Januar 2025. Das Hotel soll 143 Zimmer erhalten: 100 Zimmer der Kategorie Légère mit etwa 20 Quadratmetern, 16 Residence-Zimmer und 27 Gallery-Zimmer mit 23 bis 37 Quadratmetern. Architektur liefert MKNG Architektur, die Innenarchitektur Kitzig Design Studios. Bauunternehmung Kutter und HEIMA Hausinstallationen sind als Baupartner genannt, die Finanzierung führt ein Konsortium unter der Volksbank in Ostwestfalen.
13. Januar 2025: Fibona aus Wiesbaden und Focus Real Estate aus München kündigen ein Légère Hotel auf dem Gelände des früheren Hallenbads Limare in Lindau an. Das Bad ist laut Stadt seit 2021 ungenutzt. Vorgesehen sind 143 Zimmer in drei Kategorien, Tagungsräume, ein Wellnessbereich und das Restaurant- und Barkonzept faces. Die Investition liegt bei 27 Millionen Euro, der Entwurf von MKNG Architekten aus München geht auf einen Wettbewerbsbeitrag zurück. Der Baustart war damals für Ende 2025 geplant, der Bauantrag sollte im ersten Quartal 2025 eingereicht werden. Für Légère wäre es das erste Haus in Bayern und das neunte der Gruppe.
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